Jeder kennt es: Eine neue WordPress Version ist verfügbar, eine Sicherung wird angelegt und anschliessend lässt man sich WordPress automatisch auf die neue Version aktualisieren.
Und dann ist es auch schon wieder passiert. Die umstrittenen Plugins Akismet und Hello Dolly haben sich wieder installiert und müssen wieder manuell gelöscht werden. Nervig.
Damit das manuelle Löschen der Vergangenheit angehört, habe ich das kleine Plugin Unwanted Plugins Remover geschrieben.
Aus der Plugin Beschreibung:
Mit diesem Plugin werden ungewollte Plugins bei der WordPress Aktualisierung entfernt. Ungewollte Plugins sind zum Beispiel Akismet und Hello Dolly. Beide Plugins sind als Standardwerte eingebunden und werden bei jeder WordPress Aktualisierung automatisch entfernt. Du kannst diese Liste mit Hilfe eines Filters names
unwanted_plugins_listum weitere Plugins ergänzen.
Praktisch sieht dies dann folgendermaßen aus:
Download und Installation
Das Plugin kann entweder via WordPress Backend oder im offiziellen Pluginverzeichnis geladen werden.
Zur Installation brauche ich nicht viel zu sagen, denn diese ist recht einfach gehalten. Gegebenenfalls das Plugin nach wp-content/plugins/ kopieren und dann aktivieren. Das Plugin kommt ohne eine GUI, heisst, Einstellungen gibt es keine.
Für Entwickler gibt es allerdings eine Möglichkeit in das Plugin einzugreifen. Wie aus der Pluginbeschreibung zu entnehmen ist, existiert ein Filter für die Liste der ungewollten Plugins. Er nennt sich unwanted_plugins_list. Dadurch können die Standardwerte geändert werden oder weitere Plugins eingetragen werden.
Ich hoffe das Plugin findet bei einigen WordPress Nutzer einen Platz und würde mich über etwas Feedback freuen. Verbesserungsvorschläge werden natürlich auch angenommen.


Super Dominik! Das nenn ich mal eine gute Idee.
Klein aber fein!
Nettes Plugin, das Akismet und Hello Dolly hat echt genervt.
Aber damit sei jetzt ruhe! ;D
Gruß
Vincent
Feine Lösung. Hast du gut gemacht, Dominik.
Ist natürlich schade, dass man ein Plugin fürs Deinstallieren von 2 Plugins braucht, aber so ist halt der Deal. Ich hatte schon geschaut, anderen zuverlässigen Weg gibt es gar nicht, ohne den Core auseinander zu nehmen.
Super Sache :)! Werd ich sicherlich demnächst mal ausprobieren. Habe Akismet derzeit sowieso ganz einfach deaktiviert und nutze AntispamBee. Glücklicherweise aktiviert sich Akismet nicht automatisch nach einem Update und nimmt nur ein bisschen Platz auf dem Server weg.
Das ist in der Tat schade, dass man ein Plugin für die Deinstallation braucht. Man hat so viele Funktionen aus dem Core entfernt, da sollte man auch Hello Dolly und Askimet entfernen und die Entscheidung dem Anwender überlasssen, ob er es installiert haben möchte oder nicht!
Danke Dominik, das ist sehr nützlich.
Ich habe ein paar Anmerkungen zum Code – wo passen die dir am besten?
GitHub?
Gerne, ist mein erstes Plugin dieser Art.
Mit GitHub habe ich noch nicht gearbeitet. Wird vielleicht mal Zeit, habe für das Plugin dies mal angelegt.
Ah, sehr schön. Bei GitHub kann ich dir meine Vorschläge als kommentierten Code einreichen; das ist für uns beide vermutlich am bequemsten. Mache ich diese Woche noch. :)
Super Sache, vielen Dank für die Mühe
Hello Dolly ist einfach nur unnötig. Das Plugin soll ja auch nur einen Anhaltspunkt geben, wie Plugins funktionieren. Es zu entfernen ist auch ohne Plugin schnell erledigt. Wieso genau Akismet umstritten ist und welche Alternativen vorgeschlagen werden, würde mich aber doch interessieren.
Ansonsten finde ich dieses Plugin cool, weniger wegen dem konkreten Nutzen, als vorallem weil es zeigt wie man ein Update als Trigger verwenden kann um etwas nach eigenen Vorstellungen zu konfigurieren. WP-Hooks bzw -Filter sind cool!
Als jemand, der nicht so ganz in der Materie steckt:
Weshalb ist Askimet umstritten oder gar schlecht?
[...] [via] Tags: wordpress. [...]
Ich selber komme aus Deutschland und da wird Datenschutz relativ großgeschrieben.
Im Bezug auf den Datenschutz gibt es bei Akismet Probleme, näheres dazu in diesem Artikel.
Stimmt allerdings ist es nicht nur mit Askimet so, alles was IP Adressen auswertet muss mit einem Hinweis versehen werden. Z.B. Statpress oder Webalizer usw. man muss drauf hinweisen. Egal ob man diese Daten weiterleitet oder nicht.
Datenschutz wird bekanntlich in Deutschland groß geschrieben (hust)
Di IP-Adressen sind das kleinste Problem. Name und E-Mail-Adresse sind doch viel wichtiger.
Leider bestehen immer noch viele Blogs darauf, daß man diese Felder ausfüllt. *hint*
meine güte hat mich das immer genervt, diese plugins neu zu löschen, denn ich habe 7 wordpress blogs am laufen. perfekt und danke schön für deine arbeit. habe es soeben überall instaliert ;-)
@Thomas Scholz
Na ja man muss sich absichern, das Problem ist wenn ein Kommentar veröffentlicht wird der irgendwie böse aufstößt, dann hat man ein lustiges Problem, man wird zur Verantwortung gezogen. Kann man nachweisen wer diesen Kommentar geschreiben hat, wird man selber nicht belangt sondern der Kommentarautor und das geht nun mal nur mit Name und E-Mailadresse.
Die Sache mit dem Datenschutz im Internet und “Was darf man was nicht” in Deutschland ist leider extrem durcheinander (ähnlich wie die Steuergesetzte die versteht langsam auch keiner mehr). Da jedes Gericht anders urteilt sagen die einen das so die anderen das so, also sichert man sich lieber ab. Schau Dir mal an wo die meisten Prozesse geführt werden wenn es um Copyrightverletzungen geht. Meistens am Hamburger Landgericht.
Nicht umsonst sind das Impressum eine Anzahl von eigentlich total blödsinnigen aber notwendigen Formulierungen.
Man kann nicht kontrollieren, ob Name und E-Mail-Adresse stimmen; insofern hat man dadurch keine juristische Sicherheit. Das trifft eben nur diejenigen, die echte Angaben machen. Zumindest in Deutschland gewinnt man mehr, wenn man keine Daten verlangt, die für den Betrieb der Website nicht nötig sind.
Spammer füllen diese beiden Felder ohnehin immer aus, auch wenn sie nicht Pflicht sind.
Besten Dank für dein Plug-in!
In der Tat es ziemlich nervig Akismet und Hello Dolly nach jedem Update wieder löschen zu müssen.
Gruß,
Andreas
[...] Hier kommt Ihr zum Ursprungsartikel auf dem Blog vom schweizer WordPress Magazin [...]
Über die Akismet-Problematik hatte ich mir noch nie Gedanken gemacht. Demnach danke ich eher für den entsprechenden Anstoß, als für das Plugin. :-)
[...] gestoßen, dass die Installation von Akismet und CO. automatisch verhindert. Es hört auf den Namen Unwanted Plugins Remover und ist, wie eigentlich fast alle WP-Plugins, leicht zu installieren und zu bedienen. Also, für [...]
Ich hatte schon immer ein Problem mit Akismet. Jetzt muss ich wenigstens nicht mehr an das Löschen denken. ;) Super Idee.
Danke für das super Plugin!
Kannst du evtl. noch eine Option zum Entfernen des 2010 Theme einbauen?
[...] bleiben. Jede so kleine WordPress-Erweiterung ist hungrig nach Ausführungszeit und Speicher. Unwanted Plugins Remover kann dabei hervorragende Dienste leisten. Weniger ist in der Tat mehr. Und immer schön an [...]
[...] gibt zwar den Unwanted Plugin Remover, doch der deckt nur einen Teil ab, weil er bei einem Update eben nur “Hello Dolly” und [...]
[...] eben nicht immer wieder erneut vorfinden möchte, kann dieses Entfernungs-Werkzeug installieren: Unwanted-Plugins-Remover für WordPress. Danke an das »Schweizer WordPress Magazin« für den Hinweis und noch mehr danke [...]