13. Juli 2009 • Aktualisiert am 20. April 2011
Wie auch schon in den letzten beiden Jahren nimmt WordPress wieder am Google Summer of Code teil. Google fördert durch die Programmierstipendien für Studenten Open-Source Projekte mit je 5000$ pro Student, 10% fließen direkt an das Projekt, der Rest an den Studenten. Zur Zeit arbeiten 8 Studenten am WordPress Projekt mit, die Arbeiten gehen von Album Funktionen über die Suche bis zu WYSIWYG Theme Generatoren. Im letzten Jahr wurden etliche Theme Frameworks mit Child Themes veröffentlicht, nun geht es einen Schritt weiter. Heute und Morgen möchte ich euch zwei Projekte vorstellen, die sich beide mit Theme Generatoren beschäftigen, sich allerdings noch in einer frühen Phase befinden.
Elastic besteht aus zwei Komponenten, dem Editor (Plugin) und dem Framework (Theme) und wurde nun in einer ersten Prototyp-Version veröffentlicht (siehe Artikel).
Der Editor basiert auf auf dem Blueprint CSS Framework, somit also auf Grids mit fester Breite. Für die zukünftigen Versionen sind allerdings fluids und prozentuale Layouts geplant. Will man ein neues Theme erstellen so muss zunächst die Anzahl der Spalten und deren Breite gewählt werden.

Neues Theme
Im Editor angekommen kann man nun Elemente erstellen und deren Größe mit der Maus festlegen. Jedem Element muss ein Typ zugewiesen werden, bsw. Header, Sidebar, Main Content. Die Sidebars und der Footer können nun mit Widgets gefüllt werden. Da der Editor aber noch in einer frühen Phase ist kann man nur die Startseite erstellen und der Abstand der Elemente zueinander wird nicht beachtet.
Der zweite Bestandteil des Projekts ist das Framework, dieses ist noch in einer sehr frühen Phase. Der Editor benötigt das Framework, das Objekt orientierte Framework soll später aber auch ohne Editor einsatzfähig sein. Die Aktuelle Version vom Elastic Theme gibt es auf Google Code zum Download.
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Hallo,
ich würde sagen, dass es eher für erfahrenere WordPressler und vor allem auch für Entwickler sehr interessant ist. Als durchschnittlicher Blogger nimmt man höchstwahrscheinlich ein fertiges Theme:-)
Danke, dass ihr dieses Thema aufgreift. Ich wäre sehr daran interessiert, ein Theme selbst zu bauen, aber mir fehlt das nötige Knowhow für die Arbeit “hinter den Kulissen”. Beim Nachforschen bin ich nun auf zwei interessante Optionen gestossen:
- Thesis (kostenpflichtiges Theme mit sehr vielen Gestaltungsmöglichkeiten, habt ihr hier mal bei 5 Themes zum Sonntag vorgestellt)
- Artisteer (Theme-Generator, mit sehr intuitiver Bedienung)
Von Artisteer hab ich mir mal die Probeverion angesehen, hat mich aber nicht voll überzeugt. Ich kann nicht einmal sagen, weshalb. Es wirkt einfach irgendwie retortenmässig und ein bisschen leblos.
Vielleicht wäre das auch mal einen Post Wert? Ich jedenfalls wäre sehr eurer Meinung und an der anderer WordPresser interessiert.
Ich hab mir Artisteer zugelegt, und bin eigentlich zufrieden damit.
Artisteer ist zwar nicht perfekt, jedoch reicht es volkommen aus, wenn man in kurzer Zeit ein individuelles Theme braucht.
Die vorgefertigten Grafiken lasse ich dann weg.
Ich finde das sehr erfrischend und hoffe, dass viele “Neulinge” im Bereich WordPress diese Möglichkeit nutzen, um ihr Blog ein wenig zu individualisieren. Außerdem lernt der Laie dabei sehr viele nützliche Dinge über Design, Programmierung (wenn er den Quelltext auch mal anschaut!) und Usability. Alles sehr wichtig für die Zukunft des Web.