Webdesign

PSD-Dateien in WordPress Themes konvertieren

Auf web-ideas.de wurde ich auf ein kostenloses Photoshop Plugin aufmerksam, mit dem man in wenigen Schritten PSD-Dateien in WordPress Themes konvertieren kann. Ich habe dieses Plugin für getestet und präsentiere euch in diesem Beitrag meine Erfahrungen.

Das ominöse Photoshop Plugin trägt den Namen „Divine“ und ist aktuell in der Betaversion 0.5 verfügbar (nur Windows). Laut Website des Projekts sollen insgesamt nur 4 Schritte nötig sein, bis man das fertige Theme benutzen kann. Das klingt natürlich viel zu einfach und auch das erstellte HTML und CSS soll sauber und das Theme widget-ready sein. Auch Photoshop Filter und Ebenen sollen problemlos funktioniern. Deshalb wollte ich das selber ausprobieren. Zum Glück gibt es zu jedem Schritt auch eine Videoanleitung.

Divine im Härtetest

Einschränkung in der Gratis-Version

Einschränkung in der Gratis-Version

Laut Anleitung soll ich also das Design im Photoshop öffnen und Divine starten. Dann muss man den einzelnen Elementen die jeweilige Funktion zuordnen (Titel, Kommentare, Artikeldatum, etc.) und es danach mit dem integrierten FTP-Uploader hochladen. Zu guter Letzt soll man das Theme im Browser betrachten können.

In meinem Fall wurde das Ganze leider nicht ganz sauber erledigt. Denn nachdem ich Divine gestartet habe, wurde mir prompt die erste Fehlermeldung angezeigt. Die Gratis-Version von Divine unterstützt nämlich nur Templates mit einer bestimmten Grösse. Nach Anpassung der Grösse konnte ich Divine zwar korrekt starten, doch mit keiner von drei PSD-Dateien, die mir gerade zur Verfügung standen,  konnte ich Divine wirklich nutzen.

Denn einzelne Elemente wie z.B. der Beitragstitel müssen auch mit "Post Title" betitelt sein, ansonsten weiss das Programm nicht, welche Funktion dazu passt. Doch der Aufwand dazu war viel zu gross und das Template für das Programm zu kompliziert aufgebaut. Nicht einmal das eine Template, welches praktisch so aufgebaut ist wie dieser Blog hier, wollte Divine annehmen.

Hier seht ihr noch ein komplizierteres Design, welches wohl eher für einen normalen Slicing-Vorgang geeignet ist als solch ein Plugin. Trotzdem war es der Versuch wert und hat gezeigt, dass Divine aktuell noch eine Baustelle ist. Hoffentlich ändert sich dies in künftigen Versionen.

Photoshop-Layout zum Testen von Divine

Photoshop-Layout zum Testen von Divine

5 Kommentare zu “PSD-Dateien in WordPress Themes konvertieren”

  1. mkellenberger am 29. November 2009 um 22:58 | Permalink

    Keine Screenshots? Sobalds um Photoshop geht hab ich gerne Bilder und ich hätte trotz misslingen der Mission gerne ein “Ergebnis” gesehen…

  2. datenkind am 29. November 2009 um 23:33 | Permalink

    Finde diesen “Bericht” leider etwas dürftig. Hätte etwas mehr Substanz im Bezug auf Arbeitsabläufe und die Qualität des Ergebnisses erwartet. Oder ein Gegentest mit einem einfacheren Theme.

  3. Claudio Rimann am 29. November 2009 um 23:55 | Permalink

    da kann ich den ersten beiden kommentatoren leider nur recht geben. ein bisschen mehr tiefe hätte dem artikel wirklich nicht geschadet.. auch hast du vergessen zu erwähnen, dass das plugin erst als beta verfügbar ist…

  4. Pascal Birchler am 30. November 2009 um 09:12 | Permalink

    Da habt ihr wohl recht, ich habe den Artikel etwas voreilig veröffentlicht. Deshalb werde ich den Beitrag heute Abend noch um ein paar Zeilen ergänzen.
    Bitte entschuldigt.

    Gruss,
    Pascal

  5. Oolia am 1. Dezember 2009 um 01:25 | Permalink

    sehr schade … wollte das ding unbeding mal testen, jetzt ist mir die lust ein “bischen” vergangen

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