2. September 2010 • Aktualisiert am 1. September 2010
Trotz über 11'000 Plugins im offiziellen Verzeichnis kann es manchmal vorkommen, dass eine gewisse Funktionalität so noch nicht als Plugin umgesetzt wurde. Man könnte dies jetzt zwar selber programmieren, doch wenn man keine Zeit oder nicht die Fähigkeit dazu besitzt, ist dies etwas schwieriger. Deshalb hat WordPress-Entwickler und Buch-Autor Brad Williams den Dienst Pluginize.com ins Leben gerufen, wo man sich ein Plugin nach Mass erstellen lassen kann.
Sobald man eine Idee für ein komplett neues Plugin hat oder ein bestehendes Plugin erweitern möchte, kann man sich auf Pluginize.com genauer darüber informieren.
Die Anpassung eines bestehenden Plugins kostet mindestens 100 Dollar, ein neues Plugin 250 Dollar und aufwärts. Das Team rund um Williams sorgt dafür, dass das Plugin sauber und mit vielen Features programmiert wird. So gehören die Unterstützung von mehreren Sprachen, eine Deinstallations-Funktion und eine Sicherheitsüberprüfung zum Standardumfang. Was uns aber am besten gefällt: Die Plugins sind 100% GPL und werden ins WordPress Plugin-Verzeichnis hochgeladen. So tut man auch etwas Gutes für die Community, die so ein Plugin vielleicht auch gerne hätte.
Wenn man auf die Schnelle ein sauber programmiertes WordPress Plugin benötigt, lohnt es sich sicher, einmal einen Blick auf Pluginize.com zu werfen. Auch wenn wir den Dienst nicht getestet haben, so denken wir, dass man ihn ruhigen Gewissens ausprobieren kann.
© 2012 Schweizer WordPress Magazin | Realisiert von Pascal Birchler | 56 Queries. 0,563 Sekunden.
Klasse Idee! Mal sehen wann es sowas auf deutsch gibt….
Eine Tolle idee und die Preise sind auch i.O.
Was mich jedoch stört, wenn ich ein Plugin “bezahlen” muss damit es entwickelt wird, kann ich doch wohl auch erwarten, das es für mich Entwickelt wird und nicht Anschließend einfach Öffentlich Zugänglich gemacht wird oder?
Ich mein, ich bezahl auch nicht für ein Auto, damit jeder Mensch in meiner Stadt damit fahren kann.
Finde ich auch. Warum sollte ich 250 Dollar zahlen, damit das Plugin sofort danach unter GPL gestellt wird und für alle anderen kostenlos ist?
interessante idee. das gleiche wie fabian künzel dachte ich aber auch gerade.
könnte ja mit einer dritten preisabstufung elegant gelöst werden:
nur modifizieren günstig, custom plugin mittel und dann eben noch custom plugin “exklusiv” (ohne plugin directory) zu einem etwas höheren preis.
Eine weitere Preiskategorie wäre wohl dafür eine gute Lösung. Ich denke zwar, wenn man etwas Bestimmtes wünscht, dann sucht man sich eine andere Lösung (z.B. als Firma selber programmieren). Ich fand halt die Idee gut, den Code mit der Community zu teilen.
Wer weiss, vielleicht kommt ja noch eine Änderung?