11. August 2008 • Aktualisiert am 26. August 2008
Es ist also offiziell: Valentin Tomaschek hat nach langer Zeit (die Domain war schon längst registriert) WordPress-Magazin.de eröffnet. Aber Halt! Es gibt doch schon diesen Blog, wieso noch einen? Nun, ich möchte dazu auch mal Stellung beziehen, falls denn das zutrifft.
Es war eigentlich überhaupt nicht meine Idee, so ein Magazin aufzubauen. Bei einem Blogger-Treffen im Januar in Deutschland kam dort die Idee auf und wurde natürlich lautstark diskutiert. Was macht ein WP Magazin aus? Wie muss es verwaltet werden? Sollen mehrere Autoren das übernehmen?Fragen über Fragen und schnell hat sich Valentin die oben genannte Domain geangelt. Dort hat er zuerst ein Diskussionsforum bereitgestellt, jetzt also ein WordPress Magazin. Später als "mein" Magazin.
Aber das ist ja auch unwichtig. Ich zum Beispiel habe wirklich Freude an WordPress und den daraus entstandenen Projekten wie z.B. bbPress. Da kam für mich so ein Blog über WordPress nur gelegen. Schade ist aber, dass es jetzt einfach zwei solche WordPress Magazine gibt. Okay, dass muss auf Dauer nicht nur negativ sein. Denn beide Blogs brillieren mit guten Artikeln und Erklärungen.
Kurzes Fazit: Das ist ein sehr zweischneidiges Schwert.
© 2012 Schweizer WordPress Magazin | Realisiert von Pascal Birchler | 53 Queries. 0,556 Sekunden.
Ich sehe kein Schwert, weder mit einer noch mit zwei Schneiden.
WordPress ein breites Feld, und es gibt immer wieder genügend Themen, die schreibens- und lesenswert sind.
Wenn du die Situation im englischsprachigen Raum betrachtest, stellst du sehr schnell fest, dass selbst in der Fülle von WP-orientierten Blogs dort jeder ein wenig anders ausgerichtet ist und wenig Redundanz auftaucht – mal abgesehen von den recht einfallslosen Postings beim Erscheinen einer neuen WP-Version.
Insofern: Jeder zusätzliche Qualitätsautor ist ein Bereicherung für das ganze Gefüge.
Einen Alleinvertretungsanspruch kann man sich nur über die eigene Qualität verdienen und nicht über einen Domainnamen oder ein trotziges “Aber ich war zuerst da!”
Sehe ich auch so. Ich habe jedenfalls beide abonniert, werde beide lesen und auch auf beide verlinken. Und wer weiß, ob man in ferner Zukunft nicht irgendwann mal auf die Idee kommt, dass man zusammen auf einer gemeinsamen Seite noch mehr erreichen würde. Aber auch so ist das Engagement prima.
Wie gesagt, ich find den Blog super und lesenswert. Und die Idee von Jan finde ich auch gut ;) Aber in absehbarer Zeit wird das wahrscheinlich so bleiben wie es ist.
Und Robert: Ich habe eigentlich gar nichts gegen das WordPress Magazin. Im Gegenteil. :-)