15. Mai 2009 • Aktualisiert am 20. April 2011
Für ein aktuelles Projekt setze ich erstmals auf WordPress MU und BuddyPress um ein Social Network auf die Beine zu stellen. Die Installation war schon die erste Hürde, doch am Ende klappt es dann doch irgendwie. Falls man aber nicht weiter kommen sollte, helfen einem motivierte Entwickler im deutschen und im englischen Supportforum. In diesem Beitrag möchte ich euch einen kleinen Überblick über BuddyPress bieten und zeigen, was eigentlich genau dahinter steckt. Für kleinere Netzwerke ist es nämlich hervorragend geeignet, doch auch grössere Communities lassen sich mit den passenden Erweiterungen umsetzen.
Da das hier ein Erfahrungsbericht und kein Tutorial sein soll, verzichte ich auf eine Installationsanleitung. Unser Hauptaugenmerk gilt dem Menü im Administrationsbereich und den verschiedenen Optionen von BuddyPress. Hier sieht man noch nichts von dem, was alles in dem Plugin stecken. Die ganze Hexerei findet nämlich hinter den Kulissen, im BuddyPress Theme statt. Deshalb sind die Seiten auch nicht sonderlich spannend.
Wichtig sind die Profilfelder: Man kann sie beliebig hinzufügen, löschen, in verschiedene Gruppen unterteilen — aber einfach nicht sortieren!
Wer BuddyPress installiert möchte sich natürlich von der Masse abheben und nicht das Standard-Theme beibehalten. Eine Anpassung der Farben genügt in meinem Fall jedoch schon. Dafür muss man das BuddyPress Home Theme unter /wp-content/themes/bphome/ sowie das Theme für die von BuddyPress erstellten Seiten bearbeiten, welches man unter /wp-content/bp-themes/bpmember/ findet. Dort liegt übrigens auch ein unformartiertes Template zum selbstständigen Stylen bereit.
Will man verbergen, dass man WordPress und BuddyPress einsetzt, müsste man auch noch in die Plugin-Datein eingreifen, da in der Adminbar das BuddyPress-Logo eingebunden wird. Aber wer cool ist, schaltet die sowieso ab!
Was ich übrigens absolut genial an BuddyPress finde, ist der fast schon verschwenderische Einsatz von Sidebar Widgets. Die ganze Startseite ist eine Ansammlung von Widgets, was so gesehen auch die einzige Möglichkeit ist, denn diese Flexibilität möchte ich nicht mehr vermissen. Ein paar Klicks hier, ein paar da und schon hat man das ganze Netzwerk neu angeordnet. Sehr praktisch!
Möchte man mal alle Buddypress-Funktionen testen, ohne dabei die ausgelaugte Demo zu benutzen, kann einmal bei Mur10.ch vorbeischauen, wo Christian Leu für seinen Wohnort Murten ein eigenes Netzwerk ins Leben gerufen hat. Die Farbwahl ist auch schon anders im Vergleich zum Normalzustand, auch wenn sie mir nicht ganz gefallen will...
Mein eigenes Projekt (resp. das des Kunden) ist leider noch Geheimsache, vielleicht werde ich aber bei der Fertigstellung darüber berichten!
Pascal Birchler
Der Teenager und WordPress-Fan bloggt seit über 2 Jahren über die beliebte Open Source Software WordPress. Er ist zurzeit Informatiker in Ausbildung bei der Südostschweiz Newmedia AG. Folge ihm doch auf Twitter!
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Kurze Frage: Bestünde Interesse an einem Tutorial à la "WordPress auf dem Mac mit Bordmitteln"? 2 days ago
© 2012 Schweizer WordPress Magazin | Realisiert von Pascal Birchler | 52 Queries. 0,520 Sekunden.
Ju, die Farbwahl hat mich auch irritiert auf dem PC. Im Mac sieht das ganze viel weicher aus. Mal schauen, da muss ich noch was tun. :-)
Wenn bei den Gruppenbildern das Format nicht passt wird ein schwarzer Hintergrund angezeigt. Dies sollte man bei Gelegenheit. Wäre schon hilfreich wenn der Hintergrund weiss wäre.
Die Installation von bbpress war anspruchsvoll. Obwohl ich eigentlich alles gemacht habe ist man im Forum nicht sofort eingeloggt wenn man sich bei buddypress eingeloggt hat. Ansonsten läufts. Ist ja noch alles im Entwicklungsstadium. An Facebook kommt es aber leider noch nicht heran.
Leider funktioniert die Demo-Seite nicht ganz korrekt. Ich habe mal (zeitlich begrenzt) die neue Version von buddypress unter http://www.scienceprofile.com installiert. Dort sieht man auch die Integration mit Facebook – sprich wer einen Facebook account hat darf direkt kommentieren usw, ohne dass er oder sie sich anmelden muss.
Einige Infos (vor allem über die Themes), die in dem Artikel genannt werden sind mittlerweile schon wieder überholt. Buddypress 1.1 war ein recht umfangreiches Update, bei dem sich auch die Pfadangaben zum Teil geändert haben.
Sicher bietet buddypress.org hier auch einige Hilfestellungen. Wer gerne eine Installation auf einem eigenen Server hätte – kurze Mail an mich – das ist eine Sache von wenigen Minuten.