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BackPress – Die PHP Bibliothek hinter WordPress & Co.

Um das Zusammenspiel zwischen WordPress, bbPress und weiteren Produkten von Automattic zu vereinfachen, hat man versucht, die Kern-Funktionalität von WordPress in eine separate Code Bibliothek zu verlagern. Diese Library ist unter dem Namen BackPress bekannt und seit längerer Zeit in der Version 1.0.2 verfügbar.

Im Folgenden möchten wir euch BackPress kurz vorstellen und die Bibliothek ein wenig unter die Lupe nehmen.

Was kann BackPress?

BackPress

BackPress

Zwar ist BackPress kein «WordPress Lite», aber wer die Bibliothek genauer anschaut, erkennt Gemeinsamkeiten in der Code-Schreibweise oder der Namensgebung diverser Funktionen. Diese trifft man, wie bereits in der Einleitung erwähnt, auch in bbPress (und GlotPress) an. Dadurch soll es z.B. auch einfacher sein, ein bbPress Plugin auf WordPress zu portieren.

BackPress besitzt ein umfassendes Benutzermanagement mit verschiedenen Benutzerrollen, bietet eine XML-RPC sowie eine Plugin-Schnittstelle und viele weitere Features.

Bei der Bibliothek hapert es leider ein wenig an der Dokumentation, weshalb es bestimmt nichts für Einsteiger ist, sondern eher für Entwickler, die eigene und vor allem grössere Web-Projekte umsetzen möchten. Die wichtigsten Informationen findet man bei BackPress.org und der BackPress Mailing List.

3 Kommentare zu “BackPress – Die PHP Bibliothek hinter WordPress & Co.”

  1. Robert am 6. Mai 2010 um 09:52 | Permalink

    Meiner Meinung nach ist gerade die fehlende Dokumentation ein ganz wesentlicher Nachteil gegenüber etablierteren Frameworks (Zend, Symfony, Cake). Aus meiner Sicht führt das zu einer kräftig verlängerten Lernkurve, für die wenig Kompensation in Form von Vorzügen zu den Platzhirschen steht.

    Man kann leider in einem Projekt nicht immer davon ausgehen, dass Know-How über die Interna des WordPress-Codes vorausgesetzt werden darf, die über das Mass hinausgeht, das der gelegentliche Plugin-Entwickler besitzt.

    Worin siehst du die Pluspunkte von BackPress gegenüber etwa Symfony?

  2. Pascal Birchler am 6. Mai 2010 um 15:31 | Permalink

    Hallo Robert

    WordPress-Entwickler können sich durch die Ähnlichkeit des Codes schneller in BackPress einarbeiten und finden wohl auch Gefallen daran, denn sie kennen das System bereits.

    Für alle anderen dürfte eine besser dokumentierte Bibliothek wohl besser geeignet sein, aber Ausnahmen gibt es ja bekanntlich immer ;-)

  3. Torsten am 11. Juni 2010 um 17:52 | Permalink

    Hallo, das hört sich wirklich interessant an. Kennt einer von euch ein paar Beispiele, wo das (schon) zum Einsatz kommt (außerhalb von WP & Co?). Würde mich mal interessieren, auch wenn der Einwand von Robert schon seine Berechtigung hat. Ohne Doku ist es schon etwas haarig ;-)

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