Blogosphäre

Die 7 grössten Anfängerfehler von Bloggern

Viele talentierte Blogger stolpern am Anfang ihrer Webkarriere über ihre eigenen Füsse, weil sie die Sache falsch angehen oder vielleicht auch unterschätzen. Ich habe die Situation einmal analysiert und die 7 grössten Anfängerfehler herausgepickt. Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich diese Fehler teilweise auch schon begangen habe...

  • Zu Faul

    Viele Blogger haben gerade in der schwierigsten Phase - ein paar Wochen nach dem Start - Mühe, ihren Blog aktuell zu halten und legen sich lieber auf die faule Haut. Dies ist aber genau die falsche Einstellung, denn man muss man Ball bleiben, damit dies die Leser auch tun!

  • Too much!

    Das Gegenteil vom ersten Punkt ist der, dass man eben zu viel bloggt. Deine Leser kommen nicht mehr nach, wenn du 10 Beiträge am Tag schreibst. Bei Kurznachrichten solltest du lieber auf Twitter umsteigen und auch für ausführliche Artikel gilt eine Grenze von etwa 2 Beiträge pro Tag.

  • Gewinnabsicht

    Wer nur bloggt um Geld zu verdienen, hat bereits seinen Untergang besiedelt. Es geht nicht darum, möglichst viele AdSense-Anzeigen zu haben, sondern um den guten Inhalt. Viele bloggen deshalb nicht so häufig und warten, bis jemand auf die Werbung klickt oder man einen Sponsor gefunden hat. Tut das bitte nicht!

  • Kommentare beantworten

    Kommentare sind ein grosses Lob für einen Blogger und schon von Anfang an sollte man das Gespräch mit dem Leser suchen. Freue dich nicht nur über eine Kritik sondern schreibe auch zurück, denn das verschafft dir einen positiven Eindruck. Ohne diesen Merkzettel wird die ganze Arbeit umsonst sein.

  • Deine Meinung

    Es ist zwar schön und gut, wenn man die Meinungen von anderen Bloggern in einem Beitrag erwähnt, aber in deinem Blog geht es ja schliesslich auch in erster Linie um deine Meinung! Und wenn diese zu kurz kommst, verliert dein Blog den persönlichen Charakter und viele Leser.

  • Für wen bloggst du?

    Wer nur bloggt, um bei Google mit einem Keyword auf Platz 1 zu sein, sollte seine Gedanken nochmals neu ordnen. Es ist manchmal zwar nützlich, auf SEO zu achten, aber als Erstes musst du die Leser zufrieden stellen.

  • Grammatik

    In der Vergangenheit konnte ich schon bei vielen Blogs grobe Schnitzer erkennen, was den Umgang mit der deutschen Sprache angeht. Das muss nicht mal ein Anfängerfehler sein, sondern kann sich auch wie ein roter Faden durch den Blog ziehen.

12 Kommentare zu “Die 7 grössten Anfängerfehler von Bloggern”

  1. Mario Schneider am 28. Februar 2009 um 16:30 | Permalink

    Trifft alles nicht zu !
    Zu Faul: Wenn ich was zu bloggen habe, dann tue ich das, ansonsten lasse ich es bleiben.

    Too much: Manchmal schreib ich auch nur 1-2 Sätze, wem das zu wenig, muss das ja nicht lesen.

    Gewinnabsicht: gar keine, deswegen lass ich in mein Blog auch keine Werbung zu, auch nicht in Kommentaren

    Kommentare beantworten: diese werden immer beantwortet, auch wenn es Kritik ist.

    Deine Meinung: ich sag immer meine Meinung und das auch im Blog, natürlich so, dass niemand damit verletzt wird.

    Für wen bloggst du: Für mich und all die da draussen umherlaufen. Ich brauch kein SEO und mir ist es auch egal, ob ich bei Google auf Platz 1 oder auf 1000 stehe. Ich muss auch keine Leser zufrieden stellen, wieso eigentlich?

    Grammatik: Ich schreib so wie ich denke, ich achte weder auf Grammatik oder Rechtschreibung. Natürlich versucht man Fehler zu vermeiden, sonst lassen sich die Texte ja auch nicht gut lesen aber ein paar Regeln sind mir halt egal. Ob nun “dem” oder “den”, was spielt das für eine Rolle, und was hab ich davon, die neue dt. Rechtschreibung zu erlernen…

    Im Groben und Ganzen muss ich sagen, was für saublöde Regeln, von wegen “7 grössten Anfängerfehler” oder “10 Dinge, die du beim bloggen beachten solltest.” All dies sollte jedem selbst überlassen sein, jeder sollte so bloggen, wie er es mag und nicht anders. Und wer mit meiner Meinung nicht zurecht kommt, muss auch mein Blog nicht besuchen.

    All dies trifft nur auf priv. Internetseiten von mir zu. Ich hab schon viele Seiten für andere Leute erstellt, da sind pers. Sachen/Meinungen keine fehl am Platz, und erst dann sollte man doch die eine oder andere Regel mal beherzigen.

  2. NewsSessions am 28. Februar 2009 um 18:24 | Permalink

    Hallo,

    über die Anzahl der Artikel lässt sich streiten. Die Mischung macht es, wesentliche News sind effektiver, als lapidare. Aber jeder muss das für sich selber entscheiden.

    Die Rechtschreibung ist wichtig, jedoch muss sie nicht perfekt sein. Buchstabendreher sollte man gewiss vermeiden, ansonsten ist es vom Blog abhängig. Wer auf Business abziehlt, sollte sicherlich stark auf RS und GR achten, privat ist es eher “egal”.

    Gewinn macht man automatisch, stark abhängig von der jeweiligen News.

    Fazit:
    Ich sehe es nicht als Anfängerfehler, wenn man diese 7 Dinge nicht beachtet. Jeder wächst mit seinem Blog. Einer erfolgreich, einer nicht. Von daher würde ich diese 7 Punkte eher als HINWEISE sehen, von denen es im www jedoch schon viele gibt :)

    Viele Grüße
    Andreas

  3. Pascal Birchler am 28. Februar 2009 um 22:09 | Permalink

    @Mario Es kommt halt auf den Typ Blogger an. Klar kann es bei einem privaten Blog egal sein, was man da jetzt genau macht, aber sollte man die Absicht haben, viele Leser zu haben, sollte man diese Tipps schon beachten. Aber wie gesagt: Das ist meine Meinung ;-)

    @NewsSessions Guter Ansatz, wahrscheinlich hätte ich diesen Beitrag wohl eher mit “Tipps” als mit “Fehler” betiteln sollen. Danke, danke!

  4. Mynios am 1. März 2009 um 00:17 | Permalink

    Hier folgt Nummer 8:

    Sicherungen
    Man sollte oft genug die Datenbank sichern, damit man sich auch mal beim Aufräumen vertun kann und die falsche Datenbank löscht.

  5. Harald am 1. März 2009 um 00:24 | Permalink

    Ähnlich wie Mario im ersten Beitrag, erster Absatz sehe ich das auch. Zu faul gibts eigentlich nicht bei mir, nur nichts oder nichts Erwähnenswertes zu bloggen. Ich kann mir die Themen ja nicht aus dem Ärmel ziehen.
    Gewinnabsichten habe ich keine, warum auch. Ich blogge, weil es mir einfach _Spaß_ macht.
    Dass ich Kommentare beantworte, versteht sich von selbst. Soweit diese beantwortbar sind.

  6. Alex am 1. März 2009 um 04:13 | Permalink

    Hi,
    also die hier erwähnten Gedankenstützen für einen sowohl anfänglichen als auch fortgeschrittenen Blogger würden höchstwahrscheinlich einem Blogger helfen, seine Leserschaft durch konstantes und produktives Bloggen aufzubauen.

    Es ist doch schon bekannt und ich finde es gut, dass du das nochmals unterstreichst, dass wenn man täglich 1-2 informative Blogbeiträge public macht, macht sehr viel aus.

    Faulheit darf nie in einem anfangs erfolgreichen Blog jemals die Überhand gewinnen. Auch wenn man wenig Zeit hat, kann man an WE und für die darauffolgende Woche in Voraus bloggen. 1 Blogpost täglich demnach würde reichen.

    Sehr viele Blogger erwähnen stets andere Blogs/Blogger, was ich nicht schlecht finde, aber sollte man doch nicht vergessen, dass manche Leser auch gerne eigene Initiativen und Gedanken lesen würden(da bin ich mir sicher).

    Kommentare verfolgen und beantworten, das ist ganz klar und manchmal sitze ich schon eine ganze Nacht vor dem Notebook und kommentiere in anderen Blogs, was auch sehr viel Spass macht, wen man sich dann auch noch mit dem Thema auskennt;).

    Gute deutsche Sprachkenntnisse sind in einem deutschen Blog einfach unerlässlich, wobei kleine Fehler machen auch Profiblogger, so ist es nicht.

    Derzeit kommen ca. 60 % meiner Blog-Besucher durch Google. Das finde ich noch oki. Der Rest sind aber direkte Besucher und durch Backlinks.

    90 und mehr Prozent Besucher via Google würden bedeuten, dass man lediglich google-technisch bloggt. Leider kommentieren solche Besucher sehr selten. Daher erkennt man klar, was man alles richtig machen kann. Müssen man es ja dennoch nicht;)

  7. Pascal Birchler am 1. März 2009 um 12:48 | Permalink

    @Mynios Und Nummer 9 wäre wohl, wenn man diesen Blog nicht liest :D

    @Alex Genau, die Tipps muss man ja nicht umsetzen, es ist ja lediglich eine Anregung.

  8. sparen-im-hauahlt.eu am 1. März 2009 um 13:55 | Permalink

    @Pascal

    Ich finde diese 7 Punkte auch sehr wichtig. Vor allem die Frage für wen du bloggst, beachten nicht sehr viele Blogger. Die meisten haben nämlich keine Zielgruppe, und man kann auch nicht wirklich erkennen, um was es in den meisten Blogs geht.

    @Mario

    O.K., wenn du keine Werbung schaltest, ist das natürlich deine eigene Sache. Aber ich finde, wenn man guten Inhalt gratis online stellt, warum soll man im Gegenzug dafür nicht für sein Wissen, sein Engagement und seinen Zeiteinsatz belohnt werden. Ich finde das ist doch eine WIN WIN Situation für beide Seiten!

    lg Roland

  9. Mynios am 1. März 2009 um 16:12 | Permalink

    Mit Sicherheit wäre es ein Fehler diesen Blog nicht zu lesen, aber halt kein Anfängerfehler.

    @sparen im Haushalt
    Ich bin ein typischer “Ich schreibe weil ich einfach Lust dazu habe”-Blogger. Da ich nichts besonders gut kann wo es sich lohnen würde einen Blog drauf auszurichten, lebe ich auch gerne damit das sich meine Popularität nie in Spähren eines Robert Basic bewegen wird.

    Was die Werbung angeht muss man da glaube ich in X Gruppen teilen.
    Geschäftliche Blogs: Hier gehört keine Werbung rein, ausser für das eigene Geschäft.
    Private Blogs mit kostenlosen Mehrwert: Biete ich etwas an (wie zum Beispiel bueltge.de [by:ltge.de]), dann kann man dafür im Gegenzug auch etwas Werbung ertragen.
    Private Blogs ohne richtigen Mehrwert: Hier gehe ich davon aus dass jemand das als Hobby betreibt. Bei solchen Blogs sollte wenn man hier überhaupt wirbt dann das sehr dezent machen.

  10. Oliver am 1. März 2009 um 18:16 | Permalink

    Der größte Anfängerfehler ist aus meiner Sicht, nicht anzufangen. Ich kenne etliche Blogger, deren Projekte zufällig – aus einer Lust am ausprobieren – entstanden. Im Gegensatz dazu kenne ich niemanden, der ein Blogprojekt wirklich durchgeplant hat und dann – unter Vermeidung sämtlicher Fehler – gestartet ist. Möglicherweise liegt dies an meiner eingeschränkten Sicht, auffällig finde ich es aber auf jeden Fall.

  11. Jens am 1. März 2009 um 23:10 | Permalink

    Wie Oliver, bin ich der Meinung, dass man einfach anfangen sollte. Bloggen lernt man erst so richtig, wenn man selbst bloggt. Fehler sind nichts schlimmes, man sollte nur daraus lernen. Und wenn an dem Ganzen auch noch Spaß einhergeht, dann passts doch.

  12. wemaflo am 3. März 2009 um 21:46 | Permalink

    Die Tipps im Allgemeinen sind sicherlich zu beherzigen. Allerdings muss ich sagen, dass ich manche dieser “Fehler” auch schon machte. Nach kurzer Zeit sind sie nicht mehr zu spüren und alles ist wieder gut.

    Meiner Meinung nach muss man nicht von Anfang an alles richtig machen. Man kann auch langsam in die “Szene” einsteigen und am eigenen Blog erfahren, wie das Publikum auf diverse Dinge reagiert, worüber es sich freut und dann kommentiert und was es unberücksichtigt links liegen lässt.

    Auch kann man dadurch einen eigenen Schreibstil finden, an den sich die Leser gewöhnen.

    Aber ganz, ganz wichtig: Keine Kommentare löschen, weil sie einem nicht in den Kram passen oder man sie nicht versteht! Kritik sollte man immer zulassen, und wenn man mal falsch recherchiert hat, sollte man das dann ruhig in den Kommentaren zugeben.
    Wenn man die Leser zensiert, sind sie weg. Vermutlich für immer.

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