Matt Mullenweg, Erfinder und Entwickler von WordPress, hat heute offiziell angekündigt, dass die Zukunft der erfolgreichen Blog Software in den Händen der WordPress Foundation liegen wird. Ziel sei es, die verschiedenen Projekte, die über die Jahre entstanden sind, auch weiterhin kostenlos anzubieten.
Zu diesen Projekten zählen nicht nur WordPress, sondern auch die Forensoftware bbPress, BuddyPress und die offiziellen Plugin- und Theme-Verzeichnisse. Zudem kümmert sich die neue Non-Profit Organisation um die Marken WordPress und WordCamp, damit diese nicht einfach von jedermann missbraucht werden können.
Aber wieso braucht es eigentlich eine solche Stiftung? Der Grund ist eigentlich ganz einfach: WordPress wird zur Zeit von der Firma Automattic aus San Francisco betreut, würde die Firma irgendwann bankrott gehen, soll die Stiftung dafür sorgen, dass der Quelltext dieser Programme weiterhin frei zugänglich und Open Source bleibt.
Und wer sich jetzt schon gedacht hat, “Wow, dieser Blog sieht aber noch schick aus”, dem sei an dieser Stelle verraten, dass dort aktuell das Theme 2010 bzw. Twenty Ten verwendet wird – der Nachfolger des in die Jahre gekommenen Standard Themes für WordPress. Ausserdem ist auf der Website WordPress 3.0 im Einsatz, welches zur Zeit entwickelt wird.
Deine Richtung ist schon richtig. Ich vermute eher das Automattic bald verkauft wird, sonst würde sich Matt nicht den Einfluss auf die Marke WordPress jetzt sichern, denn aktuell gehört die Marke “WordPress” in den USA sowie in der Europa Automattic.
Die “WordPress Foundation” ist ja typische Vaporware, seit Jahren angekündigt und immer wieder ausgepackt wenn der Vorwurf, dass Automattic WordPress besitze und kontrolliert (was faktisch stimmt) laut wurde.
WordPress ist schon ein nettes Angebot. Darf ich meinen Vorredner kurz fragen was mit “Vaporware” gemeint ist? Das wordPress weiterhin kostenfrei bleiben soll finde ich sehr gut und einen Schritt in die richtige Richtung. Open Source wird den Markt weiterhin beherschen.
…ich denke auch dass der Verkauf den Gedanken Richtung Stiftung beschleunigt. Denn hinsichtlich der weitergehenden Monetarisierung dieses phantastischen “Tools” gibt es bestimmt eine Menge, Menge Begehrlichkeiten!