5. September 2008
Die banalste Frage überhaupt, die man sich im Netz stellt ist: Wie kriege ich mehr Besucher auf meiner Website? Das geht dann so weit, dass man sich einen teuren SEO-Spezialisten angelt. Doch dazu muss es nicht kommen. Wieso? Das will ich heute mit einem kleinen Trick zeigen. Die Besucher kommen und gehen wieder, das ist normal. Doch wenn sie gar nicht erst kommen, liegt es entweder an schlechten Positionen bei den Suchresultaten oder an schlecht geschriebenen oder sogar mangelnden Beiträgen.
Im Erfahrungsbericht: Vom Blog zum Internet Magazin hat Jürg Vollmer bereits einige Tipps gezeigt, die ich heute seperat auflisten und unter anderem auch ergänzen möchte. Here we go!
Im Internet gibt es sehr viele Blogger, die sich nicht in ihre Leser hineinversetzen, sich vorstellen, was der Besucher denn erwartet. Wenn man jetzt jeden zweiten Satz mit Ausrufezeichen beendet, wirkt dieses Geschrei nicht gerade seriös. Ein Beispiel gefällig?
Heute bin ich voll auf die Fresse gefallen!!! Und jetzt geh ich schlafen!!!!!!!
Das interessiert erstens keinen und zweitens ist das nicht wirklich die journalistische Ader, die man von einem Blogger erwartet. Es gibt aber auch hier Ausnahmen, wo jemand über andere Personen lästert und sich die besten Kumpels daran amüsieren.
Grammatik und Rechtschreibung sind das A und O. Wenn jemand z.B. Spaziergang mit tz schreibt, ist das vielleicht noch harmlos. Wer dann aber Namen, komplizierte Fachbegriffe oder die einfachsten Verben fehlerhaft schreibt, ist das nicht sehr gut für das Image. An dieser Stelle möchte ich aber zugeben, dass mir das auch schon mal passiert ist. Ich habe es dann auch ziemlich spät gemerkt...
Wer kennt das nicht? In Zeitungen und Nachrichtenportalen werden bei längeren Texten bestimmte Absätze erneut betitelt. Deswegen gibt es auch in HTML die Überschriften von 1 - 6. Und bitte, bitte benutzt diese auch. Ein Besucher möchte fast nie den ganzen Beitrag lesen. Er überfliegt ihn, durch die Überschriften sieht er gleich, wo was beschrieben wird. Ohne Überschriiften sähe es z.B auch hier im WordPress Magazin nicht sehr leserlich aus.
Der Besucher vertraut euch, wenn er Wichtiges aus deinen Artikeln auch aufgreifen möchte. Wenn der eigene Artikel allerdings frei erfunden ist oder nicht ganz den Tatsachen entspricht, sollte man das erwähnen. Umgekehrt geht es aber auch: Wenn du Inhalte von anderen Websites weiterverwendest (nicht 1:1 kopieren), ist es von Vorteil, auf die Informationsquellen hinzuweisen.
Wenn du ein geschütztes Bild oder ein Bild, dass du nicht selbst gemacht hast, verwendest, darfst du es nicht einfach so benutzen. Du musst ausdrücklich hinterlegen, von wem es stammt. Das ist nicht nur zu deiner Sicherheit, sondern auch für den User wichtig. Wenn ihm das Bild gefällt, weiss er, wo er anklopfen muss, um es ebenfalls zu verwenden.
Dieses Feature kannst du auch hier im Blog nutzen: Am Ende jedes Beitrags steht eine Liste inhaltlich relevanter Beiträge. Meistens basieren sie auf Tags, es gibt aber auch bestimmte Algorithmen, die den Text analysieren. Der Besucher wird dabei geradezu aufgefordert, diese Beiträge zu lesen. Das geht dann immer so weiter - ein richtiger Besuchermagnet!
© 2010 Schweizer WordPress Magazin | Realisiert von Pascal Birchler | 51 Queries. 0.411 Sekunden.