1. August 2008 • Aktualisiert am 27. August 2008
Wie macht man am eigenen Weblog Wartungarbeiten, ohne User unnötig zu vergraulen? Die meisten verwenden dafür ein Plugin, welches alle Seiten auf eine spezielle "Under construction"-Seite weiterleiten. Das kann ziemlich umständlich sein. Doch ich zeige dir jetzt eine viel einfachere Lösung - ein Theme.
Alles, was du brauchst ist eine index.php mit einem kurzen Text, der den Besucher über die Wartungsarbeiten aufklärt. Diese Datei könnte zum Beispiel so aussehen:
<html>
<head>
<title>Wartungsarbeiten im Blog</title>
</head>
<body>
<p>Ich update gerade mein Blog, bitte komm später wieder!</p>
</body>
</html>
</code>
Du brauchst ausserdem eine style.css Datei, damit WordPress dein Theme auch als solches erkennt. Wichtig sind die ersten acht Zeilen:
/*
Theme Name: Wartungsarbeiten
Theme URI: http://127.0.0.1/
Description: Ideal für momentane Wartungsarbeiten
Version: 1
Author: Admin
Author URI: http://google.ch/
*/
Jetzt wird immer die Datei index.php aufgerufen und der Besucher sieht kein Error 404. Natürlich solltest du dein Theme noch schön gestalten, damit der Besucher auch was fürs Auge hat. Und Meta-Tags für die Suchmaschinen sind auch nicht schlecht. Aber im Grunde war es das schon. Bei längerer Auszeit ist auch ein 307 Temporary Redirect sinnvoll.
Diese Variante ist auf jedenfall besser geeignet als eine Lösung durch Plugins. Datenbankabfragen gibt es fast keine und der Server wird auch geschont. Sollte dies aus irgendeinem Grund nicht funktionieren, lass es mich wissen.
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Alternativ kann man per Plugin die Wartungsarbeiten steuern, dadurch kann man sehr schnell wieder aktiv sein und hat den Vorteil, dass man als Admin die Sicht auf das Frontend behält und somit live kontrollieren kann.
also wenn ich neue blogs erstelle oder kleine änderungen vornehme schiebe ich einfach eine index.html auf den server..die wird dann auch angezeigt da sie eine höhere priorität als die index.php besitzt.
@Frank: Danke für den Link ;)
@Nick: Was, wenn jemand index.php aufrufen will? Dann nützt das nicht mehr viel.
Ich arbeite bereits mit der hier dargestellten Lösung, die super funktioniert. In Verbindung mit dem Plugin “Theme Test Drive” kann man auch als Admin auf alles zugreifen und Themes oder was auch immer testen. Mittlerweile arbeite ich nicht mehr mit Plugins a la “Maintenace Mode” usw., weil die andere Lösung für Besucher und Admin besser und flexibler ist.