18. März 2008 • Aktualisiert am 27. August 2008
WordPress ist durch die vielen Plugins, Hacks, Anleitungen und Hilfeseiten sehr umfangreich und beliebt geworden. Bei WordPress spielen auch die Themes eine wichtige Rolle: Sie definieren die Gestaltung, Funktion und Bedienbarkeit des Blogs.
In erster Linie stehen die Artikel eines Weblogs, wodurch wir zu den Kommentaren kommen - das Thema dieses Artikels.
Wenn zu einem Artikel eine interessante Diskussion entstanden ist oder noch entstehen soll, kann es ganz schön nervig sein, wenn nach jedem zweiten Kommentar ein Track-/Pingback folgt. Diese Pingbacks stammen von anderen Blogs, die diesen Artikel toll finden und gleich auf Ihrer Website erwähnt haben.
Warum also nicht einfach zuerst die Kommentare und dann diese Pingbacks ausgeben lassen? Nichts leichter als das! Mit dieser kleiner Anleitung ist das in wenigen Minuten erledigt.
Öffne die Datei comments.php in deinem Theme-Ordner und suche diese Zeile:
< ?php foreach ($comments as $comment) : ?>
Danach fügt man folgendes ein:
< ?php $comment_type = get_comment_type(); ?>
< ?php if($comment_type == 'comment') { ?>
Suche jetzt folgende Zeile:
< ?php endforeach; /* end for each comment */ ?>
Füge davor diesen Code ein:
< ?php } else { $trackback = true; } /* End of is_comment statement */ ?>
Das sorgt jetzt dafür, dass die Kommentare wie gewohnt angezeigt werden - aber ohne Pingbacks. Wir sind aber noch nicht fertig, weiter geht es mit einem zweiten Loop.
Suche diese Zeile:
< ?php else : // this is displayed if there are no comments so far ?>
Davor füge das hier ein: (Den "Trackbacks" Titel kannst du entfernen, wenn du willst)
< ?php if ($trackback == true) { ?>
<h3>Trackbacks</h3>
<ol>
< ?php foreach ($comments as $comment) : ?>
< ?php $comment_type = get_comment_type(); ?>
< ?php if($comment_type != 'comment') { ?>
<li>< ?php comment_author_link() ?></li>
< ?php } ?>
< ?php endforeach; ?>
</ol>
< ?php } ?>
Manche sind der Meinung, dass Trackbacks sowieso unnötig sind und stellen Sie gar nicht bei Ihren Blogs dar. Andere finden diese Methode eine tolle Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen und zu sagen: "Dein Artikel ist toll, deshalb verlinke ich ihn" (Nebenbei bemerkt musst du den Artikel gar nicht verlinken, sondern kannst auch so einen Trackback senden)
Gefunden bei: Pro Blog Design - WordPress Seperate Trackbacks and Comments
Bei Weblog Tools Collection konzentriert man sich nicht nur auf das Trennen, man zeigt auch die Handhabung der speziell dafür vorgesehenen Variablen und wie man Trackbacks auch gar nicht erst anzeigen kann.
Zum angesprochenen Artikel: Managing Trackbacks und Pingbacks in Your WordPress Theme
Dies ist ein unterteilter Abschnitt, da es bei diesem Thema mehrere Varianten gibt und wir diese nur schnell (mit Verweisen) vorstellen möchten. Sie können dann für sich entscheiden, welche Idee Sie bevorzugen und verwenden möchten.
Schnell kam man auf die Idee, die E-Mail Adresse des Autors zu vergleichen und festzustellen, welche Person das ist. 5ThirtyOne.com erstellte vor einem Jahr eine Anleitung dazu. How-to style author comments ist sehr simpel und möglicherweise nicht sehr geeignet.
Die einfache Variante fragt ab, ob die Adresse author@domain.com lautet und gibt dann allenfalls author als Klasse des Listenelements oder aber die normale ID des Kommentares aus.
<li class="< ?php echo $oddcomment; ?>" id="comment-< ?php comment_ID() ?>"></li>
Komplizierter und für ein paar Blogger wesentlich geeigneter ist die Methode, mehrere E-Mail Adressen abzufragen und dabei verschiedene Namen auszugeben.
<li class="< ?php if ($comment->comment_author_email == "author@domain.com") echo 'author'; else echo $oddcomment; ?> item" id="comment-< ?php comment_ID() ?>">
</li>
Zum Schluss kann man dann die CSS Klassen wie author, guest1 und guest2 individuell gestalten und verwenden. Diesen Schritt erkläre Ich hier nicht, da es wohl jedem gelingen sollte, dies zu tun.
Problematisch ist hier, dass jeder beliebige Kommentator die E-Mail Adresse author@domain.com angeben kann und somit (fälschlicherweise) als Kommentator gekennzeichnet würde.
Einfach, schnell, unkompliziert - mehr gibt es nicht zu sagen. In zwei einfachen Schritten ist alles erledigt und man muss sich keine Sorgen mehr machen.
Dieser Code sucht nach der ID des Kommentators (wenn er angemeldet ist, hat er eine persönliche ID) und schaut, ob es zufällig die Nummer 1 ist. Die 1 hat der Standard-Administrator von WordPress und somit bei einem Ein-Mann-Blog auch der Autor.
Legen wir los: Erstelle im Stylesheet eine neue Klasse, die z.B. folgende Definitionen haben kann:
.authcomment {
background-color: #B3FFCC !important;
}
In der Datei comments.php findet man eine Zeile, die ungefähr so aussieht:
<li class=”< ?php echo $oddcomment; ?>” id=”comment... </li>
Das ganze ersetzt man jetzt durch diesen Zeilen und damit sind wir auch fertig mit der Anleitung
<li class=”< ?php
/* Only use the authcomment class from style.css if the user_id is 1 (admin) */
if (1 == $comment->user_id)
$oddcomment = “authcomment”;
echo $oddcomment;
?>” id=”comment... </li>
Zum zitierten Artikel: How to highlight author comments in WordPress
Hinter jedem Namen versteckt sich eine Persönlichkeit. Damit man die Personen hinter den Texten erkennen kann, gibt es schon lange Avatare, die meistens bei Foren zum Einsatz kommen. Dies ist auch auf Blogs übergeschwappt, allerdings mit einer eher globalen Lösung: Gravatar - seit einiger Zeit übrigens ein Automattic Projekt.
Die einen nutzen WordPress Plugins, um Gravatar und die dazugehörige API korrekt einzubinden. Aber es geht auch ohne und ziemlich zügig, wie folgender Text beweist! Zuerst danke ich noch Connor Wilson für seinen lehrreichen Artikel über dieses Thema.
Zunächst brauchen wir Informationen, die für eine Implementierung von Gravatar erforderlich sind. Neben der E-Mail Adresse sind dies Höhen- und Breitenangaben des Bildes sowie andere und eher unwichtige Daten. Am schnellsten geht dies mit folgendem Code:
< ?
$email = $comment->comment_author_email;
$default = “”; // link to your default avatar
$size = 40; // size in pixels squared
$grav_url = “http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=
” . md5($email) . “&default=” . urlencode($default) . “&size=” . $size;
?>
Wir sind jetzt eigentlich schon fertig, du musst nur noch das Bild anzeigen:
/code>
Wie du diese Bilder sinnvoll einbaust und zu einem optischen Höhepunkt werden lässt, kannst du bei Darren Hoyt nachlesen: Artikel "Styling Your WordPress Comments"
Sollte dies nicht hilfreich sein, empfehle ich die grösste aller Quellen: die Suchmaschine (Google, Yahoo, ...)
© 2010 Schweizer WordPress Magazin | Realisiert von Pascal Birchler | 49 Queries. 0.395 Sekunden.
Gravatare sind ein schönes Detail im Weblog (teilweise natürlich abhängig vom Porträtierten). Was kann man aber tun, wenn viele Leser (noch) keinen Gravatar haben und die Kommentarspalte mit den hässlichen hellblauen Quadraten verunstaltet wird?
Ich habe bis jetzt noch keinen Code-Schnipsel und kein Plugin gefunden, mit dem man das Gravatar-Quadrat zum Beispiel durch einen stilisierten Kopf ersetzen kann…
Dieser Artikel entstand noch vor WordPress 2.5, weshalb ich ihn auch bald einem Update unterziehen werde (Code sowieso nur zur Hälfte sichtbar).
WordPress 2.5 unterstützt von Haus aus Gravatare, weshalb ich dir diesen Artikel empfehle:
http://codex.wordpress.org/Using_Gravatars
Bei Fragen kannst du dich gerne an mich wenden ;)
Danke für die zahlreichen Tipps. Schön, wenn man alles gebündelt auf einen Blog findet.